Paris Hilton
Der Präsident sitzt in seinem Büro und schlägt die Tageszeitung auf.
"Paris Hilton nach 23 Tagen aus dem Gefängnis entlassen", steht da zu lesen.
Er drückt den Knopf der Gegensprechanlage zum Sekretariat.
"Ja, mein Präsident", meldet sich Frau Kurz.
"Waren wir schon mal in Paris?", fragt er.
"Nein, mein Präsident, waren wir nicht".
"Sie auch nicht?"
"Nein, mein Präsident, ich war leider noch nicht in der glücklichen Lage".
"Geben sie uns die Rechtsabteilung", fordert er.
"Sehr wohl, mein Präsident", bestätigt das Sekretariat.
"Und, Frau Kurz, informieren sie das Notfallkommando. Wir haben Kopfweh".
"Sehr wohl", bestätigt Frau Kurz und veranlasst die nötigen Schritte.
"Das Büro des Präsidenten hier, guten Morgen Frau Katz-Schwarz. Mrs. Hilton ist nach 23 Tagen wieder auf freien Fuß. Bitte überprüfen sie das".
"Ich kümmere mich sofort darum", sagt die Leitung der Rechtsabteilung.
"Das Büro des Präsidenten hier! Wir brauchen dringend Aspirin!", gibt Frau Kurz den Notruf durch.
"Wir sind schon unterwegs", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "der gebrochene Oberschenkel kann warten".
Blaulicht fährt vor.
"Mein Präsident, die Medizin ist da", meldet Frau Kurz über die Gegensprechanlage.
"Sehr gut", attestiert der Präsident.
"Mein Präsident, die Rechtsabteilung hat Ergebnisse".
"Stellen sie durch", sagt der Präsident.
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident. Sie haben 23 unbezahlte Strafzettel, wobei sieben davon verjährt sind. Sie sind ausser Gefahr".
"Tequila", jubelt der Präsident.
"Mein Präsident, Frau von und zu Tulln möchte sich gerne am Tequila beteiligen", meldet das Sekretariat.
"Die Party fällt aus! Und wir brauchen mehr Aspirin".
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Eurofighter
Der Präsident sitzt in seinem Büro und schlägt die Tageszeitung auf.
"15 Eurofighter für Österreich", steht da zu lesen.
Er drückt den Knopf der Gegensprechanlage zum Sekretariat.
"Ja, mein Präsident", meldet sich Frau Kurz.
"Haben sie unsere 15 Euro gefunden?"
"Mein Präsident, leider nicht", erklärt das Sekretariat.
"Und ihre?"
"Auch nicht, mein Präsident".
"Geben sie uns die Rechtsabteilung".
"Sehr wohl, mein Präsident".
"Und, Frau Kurz, rufen sie die Notfallabteilung an. Wir brauchen Euromitrizin, wir haben Geldmangel".
"Sofort, mein Präsident".
Das Sekretariat stellt eine Verbindung her.
"Das Büro des Präsidenten. Guten Morgen, Frau Katz-Schwarz. Österreich erhält 15 Eurofighter. Bitte überprüfen sie das".
"Ich kümmere mich sofort darum", bestätigt die Rechtsabteilung.
"Wir haben einen Notfall! Der Präsident leidet an akutem Geldmangel!", informiert das Sekretariat die Notfallabteilung.
"Wir sind schon auf dem Weg", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "die Presswehen können warten".
Blaulicht fährt vor.
"Mein Präsident, das Geld ist da", erklärt Frau Kurz.
"Sehr schön", sagt der Präsident.
"Mein Präsident, die Rechtsabteilung hat Ergebnisse", meldet das Sekretariat.
"Stellen sie durch".
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident, sie haben 15 Rotlichtverstöße, wobei 4 davon verjährt sind. Es besteht demzufolge keine Gefahr".
"Tequila", jubelt der Präsident.
"Mein Präsident, Frau von und zu Tulln möchte sich gerne am Tequila beteiligen", meldet das Sekretariat.
"Die Party fällt aus! Und wir brauchen unser Aspirin".
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Ferienbeginn
Der Präsident sitzt in seinem Büro und schlägt die Tageszeitung auf.
"Chaos auf Österreichs Straßen durch Ferienbeginn befürchtet", steht da zu lesen.
Er drückt den Knopf der Gegensprechanlage zum Sekretariat.
"Ja, mein Präsident", meldet sich Frau Kurz.
"Hat sich unsere Landwirtschaftsabteilung schon gemeldet ?"
"Mein Präsident, zum Glück nicht", erklärt das Sekretariat.
"Herr Enzers durchpflügt keine Rapsfelder mehr und fährt den Verkehrsregeln gemäß?"
"Sieht so aus, mein Präsident".
"Geben sie uns die Rechtsabteilung".
"Sehr wohl, mein Präsident".
"Und, Frau Kurz, rufen sie die Notfallabteilung an. Wir brauchen no-drive-anymore, wir machen vorbeugend einen Führerscheinentzug, bevor es sich Herr Enzers anders überlegt".
"Sofort, mein Präsident".
Das Sekretariat stellt eine Verbindung her.
"Das Büro des Präsidenten. Guten Morgen, Frau Katz-Schwarz. Verkehrschaos in Österreich zu Ferienbeginn. Bitte überprüfen sie das".
"Ich kümmere mich sofort darum", bestätigt die Rechtsabteilung.
"Wir haben einen Notfall! Der Präsident braucht umgehend einen Führerscheinentzug!", informiert das Sekretariat die Notfallabteilung.
"Wir sind schon auf dem Weg", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "der Blinddarmdurchbruch kann warten".
Blaulicht fährt vor.
"Mein Präsident, die Medizin ist da", erklärt Frau Kurz.
"Sehr schön", sagt der Präsident.
"Mein Präsident, die Rechtsabteilung hat Ergebnisse", meldet das Sekretariat.
"Stellen sie durch".
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident, sie sollten nicht mit Getreide aller Art in Berührung kommen, auch nicht wenn Herr Enzers aus einem solchen Feld geborgen werden müsste, da ihr Fahrzeug an zwei Reifen Luft verliert".
"Tequila", jubelt der Präsident.
"Mein Präsident, Frau von und zu Tulln hat eine depressive Verstimmung und möchte sich nicht am Tequila beteiligen", meldet das Sekretariat, "und Herr Enzers steckt in einem Kartoffelacker fest".
"Die Party fällt aus! Und wir brauchen unser Aspirin".
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Bombenalarm
Der Präsident sitzt in seinem Büro und schlägt die Tageszeitung auf.
"13 jähriger Bursch besorgt sich in Apotheke Utensilien zum Bombenbau. Zehn Häuser vorsorglich evakuiert", steht da zu lesen.
Er drückt den Knopf der Gegensprechanlage zum Sekretariat.
"Ja, mein Präsident", meldet sich Frau Kurz.
"Haben wir noch das Semtex unter dem Bett gelagert ?"
"Mein Präsident, haben wir nicht", erklärt das Sekretariat, "Und meins kann ich auch nicht mehr finden".
"Haben wir nicht kürzlich Besuch von Frau Tulln gehabt"?
"Haben wir, mein Präsident. Ich auch. Oh, mein Gott".
"Geben sie uns die Rechtsabteilung".
"Sehr wohl, mein Präsident".
"Und, Frau Kurz, rufen sie die Notfallabteilung an. Wir brauchen knock out für Frau Tulln und jede Menge Aspirin plus C,D,E und F ".
"Sofort, mein Präsident".
Das Sekretariat stellt eine Verbindung her.
"Das Büro des Präsidenten. Guten Morgen, Frau Katz-Schwarz. Sprengstoffanschlag in Wien denkbar. Bitte überprüfen sie das".
"Bumm", bestätigt die Rechtsabteilung.
"Wir haben einen Notfall! Der Präsident braucht umgehend sein Aspirin und eine Nachrichtensperre!", informiert das Sekretariat die Notfallabteilung.
"Wir sind schon auf dem Weg", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "der Herzkatheter kann warten".
Blaulicht fährt vor.
"Mein Präsident, die Medizin ist da", erklärt Frau Kurz.
"Sehr schön", sagt der Präsident.
"Mein Präsident, die Rechtsabteilung hat Ergebnisse", meldet das Sekretariat.
"Stellen sie durch".
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident, Puff, peng, schepper".
"Besuch aus Tulln?", argwöhnt der Präsident.
"Mein Präsident, Frau von und zu Tulln hat eine Flasche Tequila getrunken und flugartig das Büro verlassen", konkretisiert die Rechtsabteilung.
"Die Party fällt aus! Und wir haben zu wenig Aspirin".
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Unwetter
Der Präsident sitzt in seinem Büro und schlägt die Tageszeitung auf.
"Unwetter über Österreich. Hochwasser befürchtet", steht da zu lesen.
Er drückt den Knopf der Gegensprechanlage zum Sekretariat.
"Ja, mein Präsident", meldet sich Frau Kurz.
"Wir haben nasse Füße".
"Mein Präsident, wir stehen im Fußbad. Die Heizung ist ausgefallen", erklärt das Sekretariat.
"Geben sie uns die Rechtsabteilung".
"Sehr wohl, mein Präsident".
"Und, Frau Kurz, rufen sie die Notfallabteilung an. Wir brauchen was gegen Schnupfen, Heiserkeit, Kopf-und Gliederschmerzen und viel Aspirin".
"Sofort, mein Präsident".
Das Sekretariat stellt eine Verbindung her.
"Das Büro des Präsidenten. Guten Morgen, Frau Katz-Schwarz. Heizungsausfall. Bitte überprüfen sie das".
"Ich kümmer mich sofort darum", bestätigt die Rechtsabteilung.
"Wir haben einen Notfall! Der Präsident braucht umgehend sein Aspirin und alles was verfügbar ist!", informiert das Sekretariat die Notfallabteilung.
"Wir sind schon auf dem Weg", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "die Hüftluxation kann warten".
Blaulicht fährt vor.
"Mein Präsident, die Medizin ist da", erklärt Frau Kurz.
"Sehr schön", sagt der Präsident.
"Mein Präsident, die Rechtsabteilung hat Ergebnisse", meldet das Sekretariat.
"Stellen sie durch".
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident, Heizungsausfall ist nicht strafbar, allerdings der Gesundheit nicht zuträglich".
"Mehr Medizin", bestellt der Präsident.
"Mein Präsident, Frau von und zu Tulln steht mit heissem Grogg vor der Tür", meldet das Sekretariat.
"Party", jubelt der Präsident, "und sagen sie ihr, ich hätte meine Migräne".
"Sehr wohl, mein Präsident", bestätigt das Sekretariat.
"Her mit dem Grogg und wo bleibt unser Aspirin?".
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Einbrecher
Der Präsident sitzt in seinem Büro und schlägt die Tageszeitung auf.
"Dreister Wohnungseinbrecher auf Diebestour erwischt", steht da zu lesen.
Er drückt den Knopf der Gegensprechanlage zum Sekretariat.
"Ja, mein Präsident", meldet sich Frau Kurz.
"Man hat endlich den sagenhaften Dirty Harry erwischt?", fragt er.
"Ja, mein Präsident, er wollte übersiedeln und die Polizei hat zugeschlagen".
"Was sagt seine Frau dazu?"
"Mein Präsident, Scheidung soll sie gesagt haben".
"Geben sie uns die Rechtsabteilung", fordert er.
"Sehr wohl, mein Präsident", bestätigt das Sekretariat.
"Und, Frau Kurz, informieren sie das Notfallkommando. Wir haben schlimmes Kopfweh".
"Sehr wohl", bestätigt Frau Kurz und veranlasst die nötigen Schritte.
"Das Büro des Präsidenten hier, guten Morgen Frau Katz-Schwarz. Dirty Harry unberechtigt eingesperrt. Bitte überprüfen sie das".
"Ich kümmere mich sofort darum", sagt die Leitung der Rechtsabteilung.
"Das Büro des Präsidenten hier! Wir brauchen dringend Aspirin!", gibt Frau Kurz den Notruf durch.
"Wir sind schon unterwegs", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "der Staubsauger hintendrin kann warten".
Blaulicht fährt vor.
"Mein Präsident, die Medizin ist da", meldet Frau Kurz über die Gegensprechanlage.
"Sehr gut", attestiert der Präsident.
"Mein Präsident, die Rechtsabteilung hat Ergebnisse".
"Stellen sie durch", sagt der Präsident.
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident, Dirty Harry ist ein Justizopfer und geniesst Generalamnestie!"
"Tequila", jubelt der Präsident.
"Mein Präsident, Frau von und zu Tulln möchte sich gerne am Tequila beteiligen", meldet das Sekretariat.
"Die Party fällt aus! Und wir brauchen mehr Aspirin".
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Papstbesuch
Der Präsident sitzt in seinem Büro und schlägt die Tageszeitung auf.
"Bei Pabstbesuch in Wien 7.000 Besucher", steht da zu lesen.
Er drückt den Knopf der Gegensprechanlage zum Sekretariat.
"Ja, mein Präsident", meldet sich Frau Kurz.
"Haben die keine 30.000 erwartet", fragt er.
"Ja, mein Präsident, haben sie".
"Wo sind die alle?"
"Mein Präsident, die stehen vor unserer Tür und wollen Geld".
"Geben sie uns die Rechtsabteilung", fordert er.
"Sehr wohl, mein Präsident", bestätigt das Sekretariat.
"Und, Frau Kurz, informieren sie das Notfallkommando. Wir haben wahnsinniges Kopfweh".
"Sehr wohl", bestätigt Frau Kurz und veranlasst die nötigen Schritte.
"Das Büro des Präsidenten hier, guten Morgen Frau Katz-Schwarz. Gläubiger auf dem Weg. Bitte überprüfen sie das".
"Ich kümmere mich sofort darum", sagt die Leitung der Rechtsabteilung.
"Das Büro des Präsidenten hier! Wir brauchen dringend jede Menge Aspirin!", gibt Frau Kurz den Notruf durch.
"Wir sind schon unterwegs", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "der Leistenbruch kann warten".
Blaulicht fährt vor.
"Mein Präsident, die Medizin ist da", meldet Frau Kurz über die Gegensprechanlage.
"Sehr gut", attestiert der Präsident.
"Mein Präsident, die Rechtsabteilung hat Ergebnisse".
"Stellen sie durch", sagt der Präsident.
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident. Die Zahlungsbefehle waren alle falsch ausgewiesen und die Gläubiger haben sich in der Tür geirrt. Sie sind ausser Gefahr".
"Tequila", jubelt der Präsident.
"Mein Präsident, Frau von und zu Tulln hat schon lange keinen Tequila mehr getrunken", meldet das Sekretariat.
"Die Party fällt aus! Und wir brauchen mehr Aspirin".
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Tour de France (1)
Der Präsident sitzt in seinem Büro und schlägt die Tageszeitung auf.
"CO2 Reduzierung zwingend erforderlich", steht da zu lesen.
Er drückt den Knopf der Gegensprechanlage zum Sekretariat.
"Ja, mein Präsident", meldet sich Frau Kurz.
"Uns ist fad, haben wir vielleicht Besuch da?", fragt er.
"Ja, mein Präsident, haben wir. Herr Enzers bittet um Audienz".
"Soll reinkommen."
"Mein Präsident, Abfahrt Wien-Westbahnhof. TAG 1: Innsbruck. Kühtai - 2020m, Arzl, Pillerhöhe, Nauders, Reschenpass, Mals, Müstair, Ofenpass - 2149m, Fluelapass - 2383m, Davos, Albula - 2315m, St. Moritz, Maloja Pass - 1815m, Chiavenna, Splügenpass - 2113m, Splügen, Passo del san Bernardino - 2065m, Castione, St. Gotthard - 2109m, Hospental", sagt Herr Enzers und setzt sich.
"Moment" sagt der Präsident und drückt den Knopf der Gegensprechanlage. "Verbinden sie uns mit der Rechtsabteilung und sagen sie der Rettung bescheid. Meine Migräne kommt!"
"Natürlich, mein Präsident", bestätigt Frau Kurz und veranlasst die nötigen Schritte."Das Büro des Präsidenten hier, guten Morgen Frau Katz-Schwarz. CO2 Reduzierung. Akuter Anstieg. Bitte überprüfen sie das".
"Ich kümmere mich sofort darum", sagt die Rechtsabteilung.
"Das Büro des Präsidenten hier! Wir brauchen dringend jede Menge Aspirin!", gibt Frau Kurz den Notruf durch.
"Wir sind schon unterwegs", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "der Bauchschuss kann warten".
Blaulicht fährt vor.
"Mein Präsident, die Medizin ist da", meldet Frau Kurz.
"Sehr gut", attestiert der Präsident und reibt sich die Schläfen.
"TAG 2: Furkapass - 2436m, Grimselpass - 2165m, Martigny-Ville, Grosser St. Bernhard - 2469m, Aosta, Kleiner St. Bernhard - 2188m, Val d´Isere, Col d´Iseran - 2770m, Col du Mont Cenis - 2087m", plaudert Herr Enzers.
Der Präsident massiert sich die Stirn.
"Mein Präsident, die Rechtsabteilung hat Ergebnisse".
"Stellen sie durch", sagt der Präsident.
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident. Die Stadt wie das Bundesland Wien schliessen Erschiessungen zum Zwecke der Reduzierung von CO2 aus. Sie sind in Gefahr".
„Verdammt!“, sagt der Präsident, „Frau Kurz, sagen sie dem Notfallkommando, wir brauchen dringend eine Dosis Bier“.
„Sofort“, bestätigt das Sekretariat und meldet der Rettung: „drei Einheiten je 0,5 Liter Hopfen und Malz. Ach was, bringen sie sechs“.
"Wir sind schon unterwegs", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "der Erektionsstau kann warten".
“TAG 3: Susa, Col de Montgenevre - 1854m, Briancon, Col du Lautaret - 2058m, Col du Calibier - 2645m, Col du Telegraphe - 1566m, St. Michel de Maurienne, St. Jean de Maurienne, la Toussuire, Col du Mollard - 1638m, Col da la Croix de Fer - 2067mm, Col du Glandon - 1924m, Col de Poutran - ?m, Alp-d´huez - 1850m, Vizilie, Chamrousse, Grenoble, La Terasse, Col de Granier - 1134m, St. Pierre-d´entremont" , redet Herr Enzers weiter, steht auf und umrundet seinen Sessel.
„Moment“, sagt der Präsident und legt sich ein feuchtes Tuch auf die Stirn. „Frau Kuuuurz. Wieso dauert das so lange?“
Blaulicht fährt vor.
„Mein Präsident, die Medizin ist da“, verkündet das Sekretariat.
„Endlich! Geben sie uns nochmal die Rechtsabteilung“.
„Sofort, mein Präsident“, bestätigt das Sekretariat.
„ TAG 4“, führt Herr Enzers weiter aus, während er sich wieder setzt, „Col de Cucheron - 1139m, St. Pierre de Charteuse, Col de Porte - 1326m, Villard de Lans, Georges de la Bourne, Mens, Saint Etienne en Devoluy, Col du Noyer - 1064m, Gap, Savines le Lac, Camping Rioclar“.
„Moment“, sagt der Präsident.
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident. Kriegsrecht, Erbrecht, Strafrecht, alles nutzlos. Sie sind in großer Gefahr".
„TAG 5“, fährt Herr Enzers fort, „Col de Allos - 2250m, Colmars, Col de Cheron - 887m, Castellane, Col de Clavel - 1072m, Comps sur Artuby, Castellane, la Palud sur Verdon, Canon du Verdon, Aiguines, Col d´Liore - ?m, Col de Aven - 1032m, Comps sur Artuby, Bargemon, Fayence, Grasse, Cannes, Cagnes sur Mar“.
„Moment“, sagt der Präsident, „Frau Kurz, mixen sie uns doch einen herzhaften Absinth. 50 cl müssten genügen“.
„Sofort, mein Präsident“, bestätigt das Sekretariat.
„TAG 6 : Nice, Isola, Col de la Bonette - 2802m“, kommt Herr Enzers weiter voran.
„Und sagen sie dem Notfallkommando bescheid. Unser Mescal geht zur Neige“. Der Präsident legt erschöpft die Stirn auf den Schreibtisch.
„Sofort, mein Präsident“, bestätigt das Sekretariat und gibt die Meldung weiter. „Der Präsident benötigt umgehend schweres Gift“.
"Wir sind schon unterwegs", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "der Feierabend kann warten".
"Jausiers, Barcelonnette, Camping Rioclar", sagt Herr Enzers.
„Moment“, unterbricht der Präsident, „Frau Kurz, Bajonette. Die Rechtsabteilung soll das prüfen“.
„Natürlich, mein Präsident“, sagt das Sekretariat und leitet das Gesuch weiter.
Blaulicht fährt vor.
„Mein Präsident, die Medizin ist da. Und die Rechtsabteilung hat Ergebnisse“.
„Sehr gut. Stellen sie durch“.
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident. Bajonette sind laut Bundesreinigungsgesetz in geschlossenen Räumen verboten. Steht so in der Putzfrauenverordnung.“
„TAG 7: Jausiers, Colle della Maddalena - 1996m, Col de Vars - 2109m, Guillestre, Col d´Izoard - 2361m, Briancon, Col de Montgenevre - 1854m, Susa, Col du Mont Cenis - 2087m, Col l´Iseran - 2770m, Val d´Isere, kleiner St. Bernhard - 2188m, Aosta, Arona, Brissago Lago Maggiore”, erzählt Herr Enzers.
„Ommmmmmmmm“, murmelt der Präsident.
„TAG 8: Locarno - Lago Maggiore, Lugano, Menaggio, Teglio, Bormio, Passo di Foscagno - 2291m, Passo d´Eira - 2208m, Livigno, Munt-la-Schera-Tunnel, Ofenpass - 2149m, Sluderno, Merano, Jaufenpass - 2099m, Sterzing, Bruneck, Sillian, Lienz, Obertrauburg” erzählt Herr Enzers weiter, während er sich streckt.
„Moment“, bittet der Präsident, „Frau Kurz, geben sie dem Notfallkommando bescheid. Die Narkotika sind aus“.
„Sofort, mein Präsident“, bestätigt das Sekretatiat. „Der Präsident braucht sofort einen Holzhammer und sterile Handschuhe“.
"Wir sind schon unterwegs", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "Mein Hochzeitstag kann warten".
„TAG 9: Spittal s.d. Drau, Radenthein, Bad Kleinkirchheim, Turracher Höhe - 1782m, Murau, Fohnsdorf, Hohentauern - 1278m, Triebener Tauern, Admont, Gesäuse, Hieflau, Wildalpen, Mariazell, Halltal, St. Aegyd, Ochssattel - 820m, Kalte Kuchl, Hainfeld, Klamm, Klausen, Leopoldsdorf, Eichgraben und GE, 4.400km“, schliesst Herr Enzers.
Der Präsident ist eingeschlafen.
„Dann geh ich halt“, sagt Herr Enzers, „wenn mir schon keiner zuhört“.
„Katz-Schwarz hier. CO2 lässt sich durch Luft anhalten deutlich reduzieren. Das steht zwar in keinem Gesetz. Immerhin aber in meiner Zeitung. Der Präsident ist ausser Gefahr“.
"Tequila", jubelt Frau Kurz „hoffentlich sind für hinterher ein paar Aspirin übrig“.
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Tour de France (2)
Der Präsident sitzt in seinem Büro und schlägt die Tageszeitung auf.
"Ostern steht vor der Tür", steht da zu lesen. Er drückt den Knopf der Gegensprechanlage zum Sekretariat. „Dabei geht’s auf Weihnachten zu“.
Frau Kurz meldet sich nicht.
„Dann bin ich in die Strohballen gerauscht und hab die Schafe erschreckt“, erklärt Herr Enzers.
„Aha“, sagt Frau Kurz.
„Und dann hab ich mich grad noch so gerettet und bin durch den Campingplatz durch. Brauchen sie vielleicht ein Zelt? Ist noch gut erhalten“, erklärt Herr Enzers.
„Aha“, sagt Frau Kurz.
„Das mit dem Murmeltier hat mir leid getan. Ich hätts beinah erwischt. Zum Glück hab ich bloss den Nordic Walker überfahren. War nicht so schlimm. Der war ja bewusstlos und ich bin dann halt weiter“, führt Herr Enzers weiter aus.
„Aha“, sagt Frau Kurz und drückt den Knopf zur Gegensprechanlage. „Mein Präsident, Herr Enzers ist immer noch da“ flüstert Frau Kurz.
„Sehr bedauerlich“, bekennt der Präsident, „wieso haben wir nur uralte Zeitungen liegen?“
„Mein Präsident, wir haben die Rechnung nicht bezahlt“.
„Haben wir nicht?“
„Mein Präsident, das Abo nicht“.
"Geben sie uns die Rechtsabteilung“.
"Sehr wohl, mein Präsident".
„Da war dann noch das fesche Mädel, der ist dann aber das Lachen vergangen, als ich ganz knapp ihren neuen Golf nicht verfehlt hab. Tut heut noch weh“, erzählt Herr Enzers.
"Und rufen sie die Notfallabteilung an. Wir brauchen Lesestoff und ein bisschen Aspirin ".
"Sofort, mein Präsident".
Das Sekretariat stellt eine Verbindung her.
"Das Büro des Präsidenten. Guten Morgen, Frau Katz-Schwarz. Bildungsmisere. Bitte überprüfen sie das. Und sagen sie mir wie ich den Herrn Enzers loskriege!".
"Ich kümmer mich sofort darum", bestätigt die Rechtsabteilung.
"Wir haben einen Notfall! Der Präsident braucht umgehend sein Aspirin und eine Nachrichtenspritze!", informiert das Sekretariat die Notfallabteilung.
"Wir sind schon auf dem Weg", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "der Vaginalkrampf kann warten".
Blaulicht fährt vor.
"Mein Präsident, die Medizin ist da", erklärt Frau Kurz.
"Sehr schön", sagt der Präsident.
„Wirklich grandios waren aber die gestohlenen Baguette. Haben wir der alten Schachtel einfach so geklaut. „Ände osch odär wir niesän!“. Das hat funktioniert“, erörtert Herr Enzers.
"Mein Präsident, die Rechtsabteilung hat Ergebnisse", meldet das Sekretariat.
"Stellen sie durch".
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident, der Richter hat aktuell Herrn Enzers zu sechsmonatigem Abothekerdienst verurteilt. Irgendein unbezahlter Strafzettel. Sie sind gerettet".
"Party", jubelt der Präsident.
"Mein Präsident, Frau von und zu Tulln hat eine Flasche Tequila im Gepäck und möchte am Event teilnehmen",meldet das Sekretariat.
"Die Party fällt aus! Und wir haben zu wenig Aspirin".
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Herr Enzers im Sekretariat
Der Präsident sitzt in seinem Büro und schlägt die Tageszeitung auf.
"Ostern steht vor der Tür", steht da zu lesen. Er drückt den Knopf der Gegensprechanlage zum Sekretariat. „Dabei geht’s auf Weihnachten zu“.
Frau Kurz meldet sich nicht.
„Dann bin ich in die Strohballen gerauscht und hab die Schafe erschreckt“, erklärt Herr Enzers.
„Aha“, sagt Frau Kurz.
„Und dann hab ich mich grad noch so gerettet und bin durch den Campingplatz durch. Brauchen sie vielleicht ein Zelt? Ist noch gut erhalten“, erklärt Herr Enzers.
„Aha“, sagt Frau Kurz.
„Das mit dem Murmeltier hat mir leid getan. Ich hätts beinah erwischt. Zum Glück hab ich bloss den Nordic Walker überfahren. War nicht so schlimm. Der war ja bewusstlos und ich bin dann halt weiter“, führt Herr Enzers weiter aus.
„Aha“, sagt Frau Kurz und drückt den Knopf zur Gegensprechanlage. „Mein Präsident, Herr Enzers ist immer noch da“ flüstert Frau Kurz.
„Sehr bedauerlich“, bekennt der Präsident, „wieso haben wir nur uralte Zeitungen liegen?“
„Mein Präsident, wir haben die Rechnung nicht bezahlt“.
„Haben wir nicht?“
„Mein Präsident, das Abo nicht“.
"Geben sie uns die Rechtsabteilung“.
"Sehr wohl, mein Präsident".
„Da war dann noch das fesche Mädel, der ist dann aber das Lachen vergangen, als ich ganz knapp ihren neuen Golf nicht verfehlt hab. Tut heut noch weh“, erzählt Herr Enzers.
"Und rufen sie die Notfallabteilung an. Wir brauchen Lesestoff und ein bisschen Aspirin ".
"Sofort, mein Präsident".
Das Sekretariat stellt eine Verbindung her.
"Das Büro des Präsidenten. Guten Morgen, Frau Katz-Schwarz. Bildungsmisere. Bitte überprüfen sie das. Und sagen sie mir wie ich den Herrn Enzers loskriege!".
"Ich kümmer mich sofort darum", bestätigt die Rechtsabteilung.
"Wir haben einen Notfall! Der Präsident braucht umgehend sein Aspirin und eine Nachrichtenspritze!", informiert das Sekretariat die Notfallabteilung.
"Wir sind schon auf dem Weg", bestätigt Herr Oktan von der Rettung, "der Vaginalkrampf kann warten".
Blaulicht fährt vor.
"Mein Präsident, die Medizin ist da", erklärt Frau Kurz.
"Sehr schön", sagt der Präsident.
„Wirklich grandios waren aber die gestohlenen Baguette. Haben wir der alten Schachtel einfach so geklaut. „Ände osch odär wir niesän!“. Das hat funktioniert“, erörtert Herr Enzers.
"Mein Präsident, die Rechtsabteilung hat Ergebnisse", meldet das Sekretariat.
"Stellen sie durch".
"Katz-Schwarz hier, mein Präsident, der Richter hat aktuell Herrn Enzers zu sechsmonatigem Abothekerdienst verurteilt. Irgendein unbezahlter Strafzettel. Sie sind gerettet".
"Party", jubelt der Präsident.
"Mein Präsident, Frau von und zu Tulln hat eine Flasche Tequila im Gepäck und möchte am Event teilnehmen",meldet das Sekretariat.
"Die Party fällt aus! Und wir haben zu wenig Aspirin".
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Verkehrsproblem
Der Präsident sitzt in seinem Büro und schlägt die Tageszeitung auf.
"Zäher Verkehrsfluss bemängelt", steht da zu lesen.
Er drückt den Knopf der Gegensprechanlage zum Sekretariat.
"Ist das eine neue Krankheit, der zähe Verkehrsfluss?"
"Mein Präsident, der Strassenverkehr", erklärt Frau Kurz.
„Bestellen sie alle her. Wir benötigen eine Konferenz! Und eine zusätzliche Portion Aspirin. Wegen unserem Kopfweh".
„Natürlich, mein Präsident“, sagt Frau Kurz und gibt das Kommando weiter.
„Das Sekretariat des Präsidenten hier, guten Morgen, Frau Katz-Schwarz. Zur Konferenz. Sofort!"
„Ich komme“, sagt die Rechtsabteilung.
„Wir haben eine Konferenz. Jetzt“, informiert Frau Kurz das Notfallkommando.
„Wir sind schon unterwegs. Die Hodenquetschung kann warten“, bestätigt Herr Oktan von der Rettung.
"Herr Enzers, der Präsident möchte sie als Vertreter der Landwirtschaftsabteilung mit bei der Konferenz haben. Sofort!"
"Bin schon auf dem Weg", bestätigt Herr Enzers.
Blaulicht fährt vor.
Herr Enzers fährt vor.
Eine Streife fährt hinter Herr Enzers vor.
Herr Enzers hat kein Geld dabei.
Herr Oktan kann auch nicht helfen.
Frau Katz-Schwarz stellt missmutig Kaution.
„Mein Präsident, wir sind vollzählig“ informiert Frau Kurz.
„Sehr schön“, lobt der Präsident, „sollen reinkommen".
Es setzen sich alle.
„Herrschaften, Vorschläge zur Erhöhung vom Verkehrsfluss“.
„Mein Präsident, Vollgas“, erklärt Herr Enzers.
„Das geht aber ins Geld“ wirft Frau Kurz ein.
"Blaulicht für alle", schlägt Herr Oktan vor.
"Was sagt die Rechtsabteilung?“, will der Präsident wissen.
"Mein Präsident, zusätzlich zum Rotlichtmilieu ist ein Blaulichtmilieu nicht tragbar".
Der Präsident greift sich eine handvoll Aspirin.
„Verkehrsausdünnung“, sagt Frau Kurz.
"Ich bin dafür", stimmt Herr Enzers zu.
"Ich bin dafür", stimmt Herr Oktan zu.
"Grandiose Idee", jubelt der Präsident, "wir verbieten einfach den Mödlingern die Ein- und Durchreise durch und von Wien!"
"Mein Präsident, den Mödlingern?", wundert sich Frau Katz-Schwarz.
"Das sind die, die nie schneller als 40 fahren. Und wenn doch, dann schlagen sie irgendwo ein und die Tangente ist stundenlang gesperrt", erläutert Herr Enzers.
"Und wir haben dann die Hodenquetschung am Hals", führt die Rettung weiter aus.
"Das verstösst gegen den Gleichheitsgrundsatz", erklärt die Rechtsabteilung.
"Das ist ein schöner Grundsatz. Der ist-mir-gleich-Grundsatz. Den nehmen wir", freut sich der Präsident.
"Mein Präsident, das geht so aber nicht", merkt Frau Katz-Schwarz nochmals an.
"Dann entziehen wir ihnen die Führerscheine. Geht das?", fragt der Präsident.
"Nein", sagt Frau Katz-Schwarz.
"Umzäunung?"
"Nein".
"Grenzübergang. Schlagbaum. Zoll?"
"Nein".
"Umsiedlung?"
"Nein".
"Seuchengefahr?"
"Denkbar".
"Scheint ein ernstes Problem zu sein", sagt der Präsident.
"Wir fahren einfach weiter wie bisher. Sehr schnell", schlägt Herr Enzers vor, "apropos, kann mir jemand einen 100er borgen? Ich hab noch einen Strafzettel offen".
Der Präsident greift nach seinen Aspirin.
"In den Sommerferien gehts ja viel ruhiger zu", erklärt die Rechtsabteilung.
"Richtig", sagt der Präsident, "formulieren sie einen Antrag auf 12- monatige Sommerferien. Den legen wir dann zur Genehmigung vor. Sollen sich alle schleichen".
Die Konferenzteilnehmer applaudieren enthusiastisch.
"Party", jubelt der Präsident.
"Mein Präsident, Frau von und zu Tulln weilt in Ägypten und hat keine Flasche Tequila dagelassen", bedauert Frau Kurz.
"Scheissegal. Wir nehmen halt den Wodka".
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