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Freddie Spencer
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Die Karriere von Freddie Spencer war - Anfang der 80er-Jahre - kurz aber heftig.
Von vielen seiner damaligen Kollegen wurde Spencer als der schnellste Fahrer aller Zeiten bezeichnet. Man nannte den US-Amerikaner aufgrund seines unnachahmlichen Fahrstils nur den Außerirdischen. Eine simpel scheinende Sehnenentzündung machte seiner Karriere leider ein allzu schnelles Ende.

Daten und Fakten
Name: Freddie Spencer
Nationalität: US-Amerikaner
Geboren: 20.12.61
Grand-Prix-Rennen seit: 1982 (GP Argentinien 500 ccm)
Erstes Podium: 1982 (GP Argentinien 500 ccm
Erster Sieg: 1982 (GP Belgien 500 ccm)
Grand-Prix-Siege: 27
Podiumsplätze: 39
Größte Erfolge: 2x 500er-Weltmeister
1x 250er-Weltmeister

Man nannte Spencer den Außerirdischen

Nach einem rasanten Aufstieg gewann der US-Amerikaner 1983 seinen ersten WM-Titel in der Königsklasse. Trotz Verletzungen wurde "Freddie-the-fast" ein Jahr später in der gleichen Klasse Vierter in der WM. 1985 sorgte Spencer schließlich für einen historischen Moment in der Geschichte des Motorradsports: Als erster Fahrer gewann er im gleichen Jahr die WM der 250er und 500er. Mit 24 Jahren hatte sich Spencer für alle Zeiten ein Denkmal gesetzt.

Doch sein Karriere-Ende nahte schnell. Zu Beginn der Saison 1986 plagte dem Doppelweltmeister eine Sehnenentzündung im rechten Handgelenk, von der er sich niemals mehr erholen sollte. Nach vielen gescheiterten Comebackversuchen beendete Spencer 1989 seine Karriere.

In den achtziger Jahren hinterließ Freddie Spencer den nachhaltigsten Eindruck aller WM-Stars. Sein Talent zeichnete sich bereits sehr früh ab. Mit sechs Jahren erhielt er sein erstes Motorrad. Drei Jahre später gewann Spencer die Meisterschaft von Texas und Oklahoma. 83 der 90 Rennen entschied er für sich. Mit 13 Jahren nahm er zum ersten Mal an einem "echten" Straßenrennen auf dem Daytona-Kurs teil. Nach drei Runden gab seine 125er aber den Geist auf. Profi wurde der US-Fahrer im Jahre 1977, Spencer war nur 16 Jahre alt. Erv Kanemoto war der erste, der ihn entdeckte und förderte. 1982, am Nationaltag der USA, gewann Freddie in Spa (Belgien) seinen ersten Grand-Prix in der Königsklasse. Sein Aufstieg war nicht mehr aufzuhalten.

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